Das duale System
Bei einer dualen Ausbildung lernst du an zwei Orten: im Ausbildungsbetrieb und
in der Berufsschule. Der Betrieb vermittelt praktische Aufgaben und Abläufe.
Die Schule vermittelt Fachtheorie, allgemeinbildende Fächer und Grundlagen für
die Prüfungen. Blockunterricht ist möglich.
Nicht jede Ausbildung ist dual. Schulische Ausbildungen finden überwiegend an
einer Berufsfachschule statt und können eigene Regeln zu Praktika, Vergütung und
Zugang haben.
Der Ausbildungsvertrag
Vor dem Start müssen die wichtigsten Bedingungen schriftlich feststehen: Beruf,
Beginn und Dauer, Probezeit, Ausbildungsvergütung, Urlaub und regelmäßige
Arbeitszeit. Der Vertrag wird bei der zuständigen Stelle eingetragen, meist bei
IHK oder HWK.
Lies den Vertrag vor der Unterschrift in Ruhe. Bei Fragen helfen die zuständige
Kammer, die Berufsschule oder eine Jugend- und Auszubildendenvertretung.
